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Die Entwicklung von Linux und damit auch von OpenSuse schreitet nicht nur unaufhaltsam voran, es geht auch relativ schnell.

Damit veralten manche Artikel mit all den Tricks und Workarounds recht schnell oder werden einfach von der dann bereits reparierten Version überrannt.


So war es mit den Versionen 10.x und 11.x und so wird es auch mit der 12.1 und den dann folgenden werden.

Darum gibt es diese "alten" Seiten.
Manches Wissenswerte steht da auch noch drinnen.



Inzwischen habe ich bestimmte Themen, die immer wieder vorkommen,

hierher ausgegliedert
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Vorwort zu unserem Suse Installations-Versuch 1

Im Dez. 2005 / Jan. 2006 sind wir mit unserer Serverfarm in ein Datacenter nach Wiesbaden Downtown (ca. 3,5 km entfernt) umgezogen, weil die Kosten ausgeufert waren. (Dort betreiben wir mit unserem Partner zusammen 2 große 19" Schränke.)

 

Von nun an galten andere Voraussetzungen für Installation und Pflege von Servern und Betriebssystemen. Wir können jetzt nicht mal schnell in die EDV gehen, eine CD einlegen und einen Server von Hand neu starten. Jeder Server, der in unser Datacenter gestellt wurde oder wird, muß vorher perfekt laufen. Also selbst "nahezu" perfekt reicht nicht, jeder kritische Fehler heißt später nachbessern bzw. des Nachts "mal schnell" in den Datenkeller fahren.

 

Und so haben sich bei uns strenge Vorgaben entwickelt, die ich hier auch für den eigenen Gebraucht dokumentiere.

Dies sind keine Muß-Vorschriften, wie Sie es machen sollten,

sondern massenweise kommentierte Protokolle (als Empfehlung), wie es bei uns leidlich (mit Macken) funktioniert hatte. Und die Protokolle werden kontinuierlich erweitert bzw. korrigiert.

 

Wir stellen jetzt immer einen Notebook mit Browser neben den Server- Installationsplatz und gehen diese Seiten immer wieder Schritt für Schritt durch und korrigieren Fehler sofort.

Die Linux Grundinstallation auf unseren Servern.

Alle unsere Proliant DL 380 Server haben mindestens 4 Platten (manche sogar schon 6 Stück) a 36Giga SCSI mit einem separaten PCI RAID Controller mit 64MB Cache. So sind mindestens 100 Giga Plattenplatz "netto" zur freien Verfügung, also viel mehr, als wir zur Zeit benötigen.

 

Aus alten bitteren Erfahrungen errichten wir daher bereits auf dem Compaq RAID ein großes Array mit mindestens 3 logischen Partitionen, die sich später wie drei einzelne Platten verhalten bzw. von einem Betriebssystem als solche erkannt werden.

 

  • 1a. SWAP mit 2 Gigabyte zusammen mit
  • 1b. Systempartition mit ca. 10 Giga auf logischer Partition 1 und dann die
  • 2. Datenpartition (für bewegte Daten) mit ca. 60 Giaga (oder mehr) und dann den Rest als
  • 3. Backup-Partition mit ca. 30 Giga zum Auslagern von "gzip" Shots.

 

Das ist jetzt unsere gewachsene Setup Philosophie. Die nachfolgenden Seiten sind also in (inzwischen diverse) Linux Setups und in Typo3 Setup unterteilt. Im Prinzip ist es ein lebendes Protokoll, wie wir es bei uns gemacht haben.

 

Wenn wir bei weiteren Installationen (wie bei der Suse 10.3) Fehler entdecken, wird hier nachgebessert und korrigiert. Also angefangen haben wir mit der Suse 9.2 und inzwischen mit 10.0 und 10.2 . Dabei mussten wir die anfänglichen Schwächen des Suse 10.x parted (Partition-Editor) umrunden, der bei weitem nicht so perfekt (wie in der Werbung) mit 100 Giga RAID Platten umgehen konnte. (Jetzt kann er "auf einmal".)

Worauf legen wir Wert bei einem Linux Typo3 Server ?

  • Prinzip 1 - kein Schnickschnack, der das System belastet und unübersichtlich macht.
  • Prinzip 2 - Der Server muß eine stabile Linux Version haben und die Firewall muss aktiv sein (können)
  • Prinzip 3 - Der Server bekommt eine reine textbasierte Linux Installation ohne KDE oder Gnome oder X11 oder sonst was mit Runlevel 3.
  • Prinzip 4 - auf großen RAID Plattensystemen über 40 Gigabyte werden die Systempartition und Datenpartition bei uns getrennt als logische Laufwerke.
  • Prinzip 5 - eine komfortable Server-Admin Oberfläche, die über ssh extrem schnell bedient werdenkann, also YAST.

 

Was brauchen wir für unseren Zweck des Webhostings ?

  • die Firewall macht alle Ports von außen dicht (außer 80 und 22 und 161)
  • postfix
  • offenes ssh für putty (ssh aktiviert) und NO root login !!!
  • einen stabilen Apache2 Server
  • eine stabile Mysql Datenbank
  • PHP5.2 oder höher, aber auch stabil
  • phpmyadmin
  • awstats global auf dem server
  • die Typo3 (zur Zeit schon V4.1.5) Sample-Installation für mehrere virtuelle Hosts (da ist auch schon die Version 4.2 im Anmarsch)

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Und wir wollen immer sehen, ob er noch "lebt" ......

Für die geniale Server-Online-Überwachung brauchen wir  den alten "Compaq Insight Manager" (bzw. auf den Servern die health-"Agents"):

  • snmp bzw. net-snmp-5.4.x 
  • die HP Server Agents Version 7.7 als RPM !! (ist bei HP fertig verfügbar)

 

Dabei ist gleich anzumerken, daß die Suse eigene 9.2 snmp Installation (Version 5.2) nie auf Anhieb funktioniert hatte bzw. uns an den Rand des Wahnsinns gebracht hatte. Erst die 5.4 von RedHat hatte erfolgreich funktioniert. Inzwischen läuft auch die Suse snmp Version, nachdem wir die RedHat 5.4 wieder (testweise) entfernt hatten. Bei einer Suse 9.2 Neuinstallation läuft die Suse Version erst mal gar nicht - verstehe das, wer wolle, es ist auf jeden Fall Mist.

 

Weiter geht es mit dem Suse Installations-Versuch !!!! . . . .

 

oder gleich mit dem darauf folgenden DEBIAN Versuch

 

 

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