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10. Feb. 2012
Eine neue Suse 12.1 VM installieren

Bislang hatte ich eine Menge Probleme mit den Proliant Gegebenheiten und habe Tage und Nächte mit Workarounds verbracht. Es muß "jemand" gehört haben und mit (nach) dem letzten 12.1er Update vom 7.2. 2012 (auf Suse 12.1.10) ging alles wie am Schnürchen. Darum diese komplette Neuinstallation ohne wenn und aber.

Auf dem Server sind insgesamt 17 Festplatten vorbereitet, eine (die Erste) davon ist für die "DOM 0" und 15 Stück sind für "DOM U"s und die Letze (Nr. 17) ist die Müllsammel-Ecke.


Neu Installiert (oder geklont) werden die einzelnen VMs aus der DOM 0 heraus

Ob über eine VNC Verbindung oder über die Server-Remoteconsole, nach dem Einloggen als User root wird ein Terminal geöffnet und yast 2 eingetippt.

Im Bereich Virtualisierung stehen jetzt 4 Programme zu Auswahl. Mit dem ersten Porgramm generieren wir die erste VM.

Als Quelle der Sourcen ist bereits openSuses hhtp Server korrekt vorgeschlagen, daran ändern wir nichts. Alleine der VM Name sollte wirklich aussgakräftig vergeben werden. Dann ist noch die Zielplatte wichtig und die hat es in sich.

Auf welche "Platte" soll die neue VM installiert werden ?

Alle 17 ganz am Anfang beim Initialisieren der Hardware mit der HP Smartstart CD erzeugten "Platten" sind eigentlich die "Logical Drives" des großen RAID Arrays. Diese vielen "Platten" hat Linux als solche erkannt und als physikalische Devices über den cciss Treiber verfügbar gemacht.

Rechts noch einmal die Liste der jeweils aktuellen verfügbaren "phy" Devices, die der "Partitioner" von yast2 auf der DOM 0 anzeigt.
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Es geht los

Das ist nur ein Hinweis-Bildschirm.

Das ist sowieso unser Ziel

Wir wollen generell ein betriebssystem installieren, möglichst das gleiche wie die DOM 0, hier als opensuse 12.1.

Die Auswahl ist groß - hier nur 12.1

Auf den sogenannten Hypervisor der Version 12.1 könnte man auch ältere Suse Versionen drauf setzen, so scheint es jedenfalls. Das habe ich nie ausprobiert.

openSuse 12.1 ist vorbelegt und wird bestätigt.

Dies ist die weitere Vorbelegung

Das wird bei uns so nicht funktionieren, es ist auch nur ein Vorschlag.

Und das müssen wir abändern

Dieser Eintrag wird komplett abgeändert, nämlich auf ein physikalisches Device.

Eines unserer 17 "phy" Devices soll es werden

wobei das este phy Device die DOM 0 ist und das letzte phy Device bei uns als Reserve benutzt wird.

Es bleiben also bei diesem Beispiel nur c0d1 bis c0d16 übrig.
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Wir müssen von Hand eingreifen und tippen

Ist es korrekt eingetragen und bestätigt

wird die physikalische Größe in Gigabyte angezeigt. Stimmt die nicht, dann gleich wieder zurück gehen und korrigieren.

Speicher und CPUs anpassen

So sieht eine Musterinstallation aus

Es soll ein virtueller Webserver werden mit Namen www15

Und jetzt geht es los, ähnlich der NET Installation der DOM 0

Das Installationsprogramm holt sich aus dem openSuse Repository einen rudimentären Kernel und lädt ihn in den Speicher der neuen VM.

Dann wird diese VM konfiguriert und der zweite Kernel geladen

Im roten Feld sehen Sie den Treiber "xennet*" für die virtuelle Netzwerkkarte, oben drüber den Treiber "xenblk*" für die Festplatte. Das "VIF", das virtelle Netzwerk Interface verweist schon auf eth0.
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Das Installationssystem ist geladen

Die Installation kann beginnen

Wir befinden uns noch auf der DOM 0 und verfügen über dne grafischen X11 Modus. Darum startet die Installation auch im grafischen Modus. Wenn wir später nach dem Reboot dieser VM wider zum autoyast weiter gereicht werden, ist nur noch der Textmodus verfügbar.

Das irritiert erst mal, ist aber logisch und damit zwangsläufig.

Es geht weiter wie bereits gewohnt

In diesem speziellen Falle wollen wir unseren Muster-Clone erzeugen.

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Auf der Zielplatte für "diese" Clone VM benötigen wir deshalb nur swap und die "root" Partition:

Was in unserem Muster vorher noch /dev/cciss/c0d5 war und innerhalb dieser Platte noch unterteilt wurde in /dev/cciss/c0d5p1 und /dev/cciss/c0d5p2 ist jetzt innerhalb der VM /dev/xvda1 und /dev/xvda2.

/dev/xvda2 ist unsere eigentliche Linux Partition, auf der wir diese VM installieren.



Inzwischen partitionieren wir (später) auf so gut wie jeder endgültigen VM eine dritte Partition als Volumen2 (/vol2), unsere (sofort sichtbare) Data-Partition, auf der die ganzen Webs und die mysql Dateien liegen. Das mag nicht Jedem gefallen, er kann seinen Link aber beliebig selbst verwalten.

Dies hier ist aber der Muster-Clone und der soll so klein wie möglich werden, darum vorerst nur diese 2 Partitionen. Beim späteren Klonen werden nämlich sonst alle 3 Partitionen mit 10 Giga kopiert, so aber nur 6 Giga. Und das läppert sich.

interimsuser und root konfigurieren

Es ist die "schmalste" Server-Installation, die möglich ist

Kein Apache und kein mysql und auch sonst nur System-Werkzeuge werden für diesen Muster-Clone installiert.

Er könnte ja die Vorlage für einen DHCP- oder dyndns- oder dns- oder ftp- Server werden.




Es sind immerhin noch ca. 500 MB, die verarbeitet werden.

Die Umschaltung in den Textmodus

Wir befinden uns zwar noch im Terminal Fenster der DOM 0, installieren aber bereits auf unserer neuen VM

Die Installation der ersten VM (unser Clone-Muster) ist fertig

Zum Abschluß bekommen wir diese Seite gezeigt und wenn man diese VM Installationen wegen der anfänglichen Fehler oder Bugs wöchentlich mit neuen Ideen ausprobierte, ist man erfreut, daß irgendwo mal ein realistischer Counter hochgezählt wird. So kann man dann doch erkennen, es ist etwas Sichtbares passiert.

Die wichtigsten 3 Fehler, die die fertig installierte VM am Ende dann doch ins Nirwana geschickt hatten (do not find a kernel), sind von der Version 12.1.9 auf 12.1.10 repariert worden. Was für ein Glück, "sie" (bei Suse) hatten es gefunden und geändert bzw. repariert.
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Und gleich der Test, welche IP hatten wir bekommen ?

Sowohl die DOM 0 wie auch die Muster-Clones laufen alle mit DHCP, damit nichts kollidiert. Erst die späteren aktiven (aktivierten) VMs bekommen feste IP Nummern, die DOM 0 später auch.

Hier soll erst mal Schluß sein. Feinheiten werden nachgebessert.


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