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26.3.2010 - Ja, es ist mühselig im Profi Umfeld

Der obere Server ist ein Proliant DL385 G1 und unten drunter der Proliant DL380 G3 - beide haben iLO

Ich kann aber ohne eine funktionierende Server-Überwachung nicht mehr ruhig schlafen, nein, eigentlich kann ich damit nicht mehr leben !

Insbesondere, wenn ich auf einem phsikalischen Proliant Server dann sieben oder mehr virtuelle Gäste wohnen lassen will. Da muß auch der Proliant dauernd überwacht werden. Die beiden wichtigsten Eigenschaften sind nach wie vor die Servertemperatur und die sechs 72 Giga Festplatten.

Die iLO Remote Console im X-Window Modus unter WIN2000 mit Firefox 3.6

Was ich vorher auf dem DL380 G3 hatte,
probiere ich jetzt auf einem DL 385 G1

Eigentlich wiederhole ich die vorherige XEN Installation nur auf einem reinen 64bit Rechner, nämlich auf dem DL385 G1 mit zwei Dual Core AMD Opterons 275. Auch dort kommt als Basis XEN unten drunter und auf dieser Basis wird erst mal die HP hpasm 64 Bit Version ausprobiert. Wenn das (dann auch?) nicht geht, ist der Spaß schon wieder zuende.


iLO ist eine tolle Eigenschaft der Proliants

Inzwischen habe ich Compaqs (inzwischen HP) iLO (integrated Lights Out) am Laufen und steuere die lokale Server-Console und damit die gesamte Neuinstallation vom PC nebenan aus. Alleine die Suse 11.2 64Bit Net CD (nur 150MB) mußte ich noch im Serverraum einlegen. Dann war der laute Krach endlich vorbei.

Dieses iLO ist ein völlig eigenständiger Prozessor mit eigenem Netzwerkchip und Netzwerkstecker und bildet unter anderem die lokale Konsole über das Netzwerk ab. Ich hole mir also ohne weitere Kunststücke X-11 Bildschirm, Tastatur und Maus per Browser (mit Java !!) auf meine lokale Arbeitsstation.

Der DL385 G1 - braucht kein !! "local ACPI" !! - ist wichtig !!

Gleich auf der ersten Maske Deutsch und über F5 "kein local ACPI" auswählen. Sonst startet der Server nicht mal die Suse 11.2 NET Boot CD.

Bisher läuft alles ganz gewohnt ab. Bei "Arbeitsumgebung wählen" habe ich "Andere" und "Minim. graf. System mit X Window" ausgewählt.

Beim "Vorschlag für Partitionierung" wähle ich "Partitionsaufbau erstellen". Obwohl 100 Mbit Netzwerk, es geht etwa schleppend, jedoch ohne den Krach sehr angenehm.

Bei den Festplatten wähle ich die 1. Platte mit /dev/cciss/c1d0 aus und dort (aslo bei mir) den ersten 6GB Festplattenbereich als "root" Bereich. Das Häkchen für "separate Homepartition" wird weg geklickt. Yast schlägt später zusätzlich den vorformatierten Bereich "c1d0p2" als 2 Giga Swap vor. Das ist ok so.

Benutzer erstellen:

Ich erstelle am Anfang immer einen "Hilfsbenutzer, da ich später das rootlogin abschalte. Alle anderen Häkchen kommen weg.

Der Benutzer root bekommt vorübergehend ein kurzes PW.

Installationseinstellungen

Der Sytemstart soll bei mir aus dem MBR erfolgen, das hatte bisher immer problemlos funktioniert, also aktivieren anklicken.

Bei Software wird sonst nichts weiter hinzugefügt, kein XEN, kein gar Nichts! Also alles Andere wird so belassen. Das kommt später. Es hatte mehrfach nicht funktioniert, Autoyast hat sich mehfach völlig verhaspelt.

Bei Firewall (ist bereits aktiviert) wird (ganz unten in den Vorschlägen) der SSH Port aktiviert. Das brauchen wir immer.

Installation wird gestartet . . . .

Die ausgewählte 6GB Festplatte (also nur dieser Bereich) wird formatiert und die Pakte installiert. Jetzt müssten ca. 450 MB vom Repository geladen werden.

Man kann oben im aktuellen Bildschirm "Details" anklicken und live miterleben, was er alles geladen wird. Das steht am Fortschrittsbalken jedoch "verbleibend 1,45 Gigabyte". Ist also nix mit 450 MB. Trotz 16 MBit/s DSL Leitung für unser Download, es dauert.

Bei etwa verbleibenden 700 MB ist die Remote Console zum ersten Male abgestürzt. Der Firefox musste gekillt werden. Nach dem erneuten Start geht der Firefox wieder. Und es geht mindestens 40 Minuten weiter.

Der Rechner wird (würde) jetzt innerhalb der Installation neu gestartet. Das tut er aber nicht. Er hängt mehr als 3 Minuten. Das ist unnormal.

Der Server braucht ein "reboot" per iLO.

Der automatische Neustart hatte also so nicht funktioniert, der Server hängt. Ich nehme die CD noch nicht raus (die kann drinen bleiben, dauert nur etwas länger) und (re-)starte den Server per iLO.

Das hat auch geklappt, der Server kommt wieder hoch. Den Bootvorgang kann man an der iLO Station komplett mitverfolgen, genial. Bei der Auswahl der Betriebssysteme rühre ich nichts an.

Die erste Systemkonfiguration wird vorbereitet - aus Erfahrung erst mal alles so "durchwinken" wie vorgeschlagen.

Bei der Paketverwaltung werde ich erstmal nichts ändern. Nur den neuen Hostname "RDE-Suse11.2-XEN" und die Domain "ipw.net" wird korrgiert und "Host über DHCP ändern" klicke ich weg.

Der 22" Bildschirm macht sich bezahlt, die remote abgebildete X Grafikkonsole füllt die gesamte Höhe aus. Bei der angezeigten Konfiguration Finger weg von IPv6. IPv6 nicht deaktivieren und VNC auch noch nicht aktivieren.

(Das mit dem Deaktivieren von IPv6 off beim Versuch 1 und 2 war keine gute Idee, das ganze System hängt. Ein remote iLo reboot ist fällig. Mist. Auf crtl-alt-del hat die lokale Masterconsole auch nicht mehr reagiert.

Die Ilo Maus geht sehr langsam und alles ist s/w. Ich stoppe die Remote-Console und starte den Browser neu. Es ändert sich an der Maus nichts. Yast hat eine "verunglückte" Konfiguration erkannt und startet noch einmal. Dennoch ist IPv6 bereits inaktiv. Aber das System hängt bereits wieder. Jetzt wird mühselig repariert. Alles Murks, ich starte die INstallation von vorne.)

Ein typischer Autoyast Fehler ??

Zum Glück habe ich jetzt das iLo, sonst würde ich dauernd in die EDV rennen, "reset" fahren und zurück laufen. Das geht mit der Remoteconsole viel besser. Es muß einer dieser typische AUTOYAST Fehler sein, wenn man etwas (zuviel) ändert, knallt es leicht. Darum hatte ich noch 2 Mal ganz von vorne angefangen und so wenig wie möglich geändert. Trotzdem ist es mühselig, wenn auch bei einem Release 11.2 mit Tricks oder Workarounds gearbeitet werden muß.

Erneute Netztwerk Verbindung per DHCP zum Internet

Das hatte zwar alles schon mal funktioniert, YAST hatte ja bereits 1,5 Giga runter geladen, aber ok. Die aktuellen Releases werden jetzt geholt. Yast sagt diesmal nicht wieviel, aber ok. Die Listen und Tabellen werden geholt.

Auf jeden Fall auf "Aktualisierung ausführen" bestehen. Jetzt werden die Pakete aufgelistet. Eigentlich könnte man Samba, Cups und Gnome wegklicken, also mal sehen. Es scheint zu funktionieren. Yast lädt und lädt, und alles im Remote-Grafikmodus, also im X-Server Modus.

Übrigens blinken die hellen blauen LEDs vorne und hinten am Server, wenn der Server Remote per iLO administriert wird.



Autoyast initiiert einen Neustart

Alle Updates uns Patches sind nun geladen und nun mal sehen. Der Neustart funktioniert . Bei der Installation der Patches habe ich wiederum Gnome und samba weggeklickt, brauchen wir bei XEN nie.

Nach ein paar Minuten ist Suseconfig in der "minimalsten" Minimalversion endlich erstmalig nahzu fehlerfrei fertig.

Der lokale Desktop und der Remote Clone des iLO kommt als x-11 Grafik hoch.

Jetzt nutze ich erst mal putty, um mit Yast Einiges zu installieren.



Kleine Korrekturen bei und mit YAST

Bei den Repositories habe ich die Automatismen wie Autoaupdate weitgehend abgeschaltet, damit die Installation der wenigen Softwarepakete, die ich brauche, schneller abläuft.

Dazu habe ich htop, iftop und mc sowie snmp und XEN nachinstalliert. Zuerst muß wieder eine Warmstart gefahren werden, damit die Kernel Updates aktiv werden.

Nach diesem Neustart werden mit YAST erst mal die Virtualisierungs Programme installiert, dazu auch die grafischen Komponenten. Das sind VM-install, kernel-xen, python-gtk, virt-manager und virt-viewer. XEN bekommt seine Network Bridge automatisch.


Dann kommt wieder ein Reboot.
Nach diesem Neustart wird sofort XEN bei den Boot-Options ausgewählt (und später bei den Services (Runlevel) als Default aktiviert).

Dann werden in der Firewall die Löcher für die Dienste geöffnet, also auch für VNC. Erst jetzt kann man mit den Client auf den Server drauf. Vorher muß der VNC Server noch pro Console (also mindestens einmal) gestartet werden.


Weiterhin lege ich untet /opt/ eine Verzeichnis an: /opt/suse-11.2-source/ und mounte mir dorthin die 5 Gigabyte Sourcen von Plattenbereich c0d1p7 (das sind meine 10 Giga).

Dann lege ich mit Yast2 ein neuens Repository an mit nur diesem Verzeichnis. Das Anlegen ist etwas gewöhnungesbedürftig, man sieht fast nichts. Erst bei OK wird das Repository akzeptiert, das ist alles sehr mager. Das http Repository deaktiviere ich völlig.

am 4.April 2010 - der Server läuft mit viel Schweiß

Bestimmt fehlen noch einige Einträge, es war einfach zu viel und zu mühsam, alles immer sofort aufzuschreiben. Das wird aber nachgeholt.

HP-ASM installieren

Ich habe Ende März 2010 zwei RPMs von der HP Seite geholt, das Suchen war auch mühsam. Wenn mann es dann mal weiß, ja dann . . . .

Gestartet wird mit der Basis-Installation der "Gesundheits-"software: "hp-health-8.4.0.36-40"

RDE-Suse-11-2-XEN:/opt # rpm -Uihv --force hp-health-8.4.0.36-40.sles11.x86_64.rpm
Preparing...                ########################################### [100%]
   1:hp-health              ########################################### [100%]
Please read the Licence Agreement for this software at

         /opt/hp/hp-health/hp-health.license

By not removing this package, you are accepting the terms
of the "HP Proliant Essentials Software End User License Agreement".
==============================================================================
NOTE: In order to activate the software contained in this package, you must
      type '/etc/init.d/hp-health start' as 'root' user.
==============================================================================
The hp-health RPM has installed successfully.

Dann kommen die SNMP Agenten:

RDE-Suse-11-2-XEN:/opt # /etc/init.d/hp-health start
  Starting Proliant System Health Monitor (hpasmd):

RDE-Suse-11-2-XEN:/opt # rpm -Uihv --force hp-snmp-agents-8.4.0.30-36.sles11.x86_64.rpm
Preparing...                ########################################### [100%]
   1:hp-snmp-agents         ########################################### [100%]
Please read the Licence Agreement for this software at

         /opt/hp/hp-snmp-agents/hp-snmp-agents.license

By not removing this package, you are accepting the terms
of the "HP Proliant Essentials Software End User License Agreement".
==============================================================================
NOTE: In order to activate the software contained in this package, you must
      type '/sbin/hpsnmpconfig' as 'root' user.
      Once configuration is completed start the agents by typing
      /etc/init.d/hp-snmp-agents start
==============================================================================
RDE-Suse-11-2-XEN:/opt #

fertig !!

Die hpasm Konfiguration auf dem Opteron Server

Das hier aufrufen:

/sbin/hpsnmpconfig


alle Fragen bestmöglich beantworten

am Ende steht hier:


==============================================================================
NOTE: New snmpd.conf entries were added to the top of /etc/snmp/snmpd.conf
==============================================================================
snmpd is started

am 4.4. um 22.oo - Unglaublich, was auf der 32 Bit Version nicht funktionierte, es funktioniert auf der 64Bit Version.

Die snmp.conf Konfiguration bei uns ist diese hier:
-

  • sysname XEN1.ipw.net - ein DL385 G1 mit 2 x 2,2 Opterons
  • rwcommunity abcdeefgh 0.0.0.0
  • rocommunity xyz123456 12 0.0.0.0
  • syslocation Labor
  • syscontact  call Gert
  • sysservices 77

-

und weiter nichts !!!!!!

Über den Compaq Insight Manager kann ich die Platten meines RAID Systems einzeln anschauen

Das war der Knackpunkt bei der 33 Bit Variante von Suse 11.2 samt aller Updates (320 MB !!) und hpasm 32 Bit.

Im Insight Manager konnte ich (leider nur) einmalig die Netzwerkkarten sehen

und danach bislang nicht mehr ???? Was soll das denn ??

Der VNC Viewer unter WIN2000 kommuniziert mit dem Server

Ganz wichtig: der TightVNC sollt 2.0.2 haben,die version 1.3xx hängt des öfteren. Yast2 funktioniert im grafischen X11 Modus mit Icons. Jetzt kann es endlich an die Erstellung des ersten virtuellen Gastes gehen.


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