Diese Seite ist weitghend obsolet ! (Feb 2008)

Zur Suse 10.3 Installation gehen Sie bitte gleich auf die Seite Suse 10.3-V4 -es geht .

Erste Versuche mit Suse 10.0, 10.1, 10.2 und 10.3 hatten nicht funktioniert. Mit unseren 4 Linux Kennern hatten wir es anfänglich nicht hin bekommen, den DL380 G1 mit entweder den Raid Controllern SA-3200 (ida) oder SA-5302 (cciss) überhaupt zum Laufen zu bringen. Das war schade, denn das hatte uns erstmal zu Debian Linux getrieben.

Kleine Inhaltsübersicht der (alten!!!) "xen" Seite :

Korrektur - 5. Jan 2008 - Fehler gefunden.

Es geht - vorerst mit Tricks aller Art, vielleicht ist der Patch auch schon in der 10.3 Januar 2008 Update Version drinnen. (bei den online patches ist schon etwas verbessert)

Unbedingt die Installationsquellen wechseln !!

Die Suse Server sind konstant überlastet und die Mirror-Server langweilen sich. Wir tragen immer den uni-ilmenau Server ein.

Eine Linux 10.3 Boot CD (keine DVD) müsste reichen

Am Anfang steht also der mit Smartstart 5.5 sauber konfigurierte DL380 Server mit den auf Array A erstellten 3 logischen Laufwerken und jeweils fertig konfiguriertem Controller.

 

Wenn diese Konfig alleine (ohne F1) von dem RAID booted, ist die Hardware an sich bootfähig. Bei den Tests mit nur einer Partition und/oder Suse Partitionierung hatte Suse (bis Version 10.2) seine eigenen Partitions- Tabellen nicht mehr erkannt ??? Das war Murks - warum??? Darum der Klimmzug mit 3 logischen Laufwerken auf Bios Ebene. Suse Verson 10.3 kann jetzt endlich die (eigene) Partitions-Tabelle von 10.2 (oder früher) mit 3 Partitionen lesen. (Okt. 2007)

 

Dann waren wir bequem und haben das Compaq IDE CD Laufwerk abgeklemmt und ein ganz einfaches IDE DVD Laufwerk angeschlossen, damit wir von der OpenSuse 10.3 DVD (Heft Version ct´) booten konnten. Die c´t DVD oder das Laufwerk waren aber defekt. Es muß also auch mit der (ca. 150 MB großen) online Boot CD (online Install) von Open Suse gehen. Wir wollen ja den ganzen Grafik "Kram" gar nicht auf dem Server haben. Inzwischen haben wir auch noch die (ca. 700 MB große) 10.3 KDE CD herunter geladen.

 

Stufe 01 - Grundinstallation von Linux

010.) Jetzt starten wir den Server mit der Online CD (oder, wenn sie dann funktioniert, mit der Suse 10.3 DVD ca. 4,3 Gigabyte) und installieren von der lokalen Console aus. Beide Medien starten im Grafik Modus mit Maus!, das ist recht einfach. Die Online CD macht aber nur mit A-DSL 6000 Sinn, darunter ist es eine (zeitraubende) Qual.


Die URL lautet htp//:download.opensuse.org

das Verzeichnis heißt: /distribution/SL-OSS-factory/inst-source

...... mehr kommt noch

 

Das hier war die Version mit dem Compaq SA-5302-64 Controller:

 

Gleich beim Booten Deutsch wählen und KEIN ACPI für den DL380 zulassen !! Das ACPI Modul bremst den großen Lüfter und dann gibts bei höherer Last Temperaturfehler und der Server wird vom Bios gestoppt!! - Das wäre dann Mist (hatten wir schon gehabt).

 

011.) Bei uns für den Server-Betrieb kein Gnome oder KDE wählen, nur den Textmodus aktivieren und später bei Software "Suse ZEN" usw. abwählen.

 

Mit dem SA-5302 Controller treten dicke Probleme auf. Mitten drin erscheint eine Fehlermeldung, daß irgendein "inst_kickoff" nicht geht. Doch dann kommt der Konfigurationsschirm samt Maus.

 

Diese Installation lädt ca. 500 MB aus dem Netz und endet ebenfalls mit einem Fehler. Man kann zwar die installierte Version dann starten, aber weiter komt mann nicht. So legt man die 700 MB umfassende KDE CD in das DVD Laufwerk ein .... und es geht auch nicht weiter !!

 

Das alles ist zwar mühselig, aber vorerst scheint es sonst überhaupt nicht zu gehen. Zuerst einmal kann jetzt Suse das Installationssystem (mit 67552kB) nicht vom Repository laden und macht viele Versuche.

Nach dem Timeout geht es nicht mehr weiter .... was soll da alles ?
Im Internet nirgendwo etwas Brauchbares gefunden.

 

SA-5300 ausgebaut und wieder den SA-3200 eingebaut und mit Smartstart 5.5 im BIOS angemeldet.

 

Dann auf eine Neues. und es geht wieder nicht, es liegt also nicht an den RAID Controllern. Offensichtlich ist etwas im Kernel geändert worden.

012.) Bei der Suse Server-Installation auf großen Platten (z.B. 100GB) immer eine ca. 10 Giga als / (root) und dann ein oder besser zwei Data Volumen. Unbedingt die beiden neuen Volumen auf /tmp und /home mounten !! die yast Vorschläge ignorieren !! und unbedingt den Expertenmodus benutzen.

 

Die erste Partition von 12Giga wird in "swap" mit 2 giga und in "root (./)" mit 10 Giga aufgeteilt. Die 60Giga (bei uns) werden als Ext3 vorerst auf "/tmp" gemountet und die 38Giga auch als Ext3 vorerst auf "/home".

 

013.) Bei der Software, also den Paketen, werden (für unserenZweck) die Enterprise Software..(ZENworks).., open Suse Softwaremanagement..... und Novell AppAmor abgewählt und gcc bzw. C/C++ hinzugefügt. Im oberen Auswahl-Bereich verbleibt Suse Basis System und Yast Systemverwaltung.

 

Es ergibt sich so : Größe der zu installierenden Pakete ca. 9xx MB - (Ich habe zusätzlich auch noch den Bootvorgang auf NICHT Silent eingestellt.)

  1. 2 GB (Swap)
  2. 10.6 GB (= System)
  3. 59.3 GB (= bewegte Daten)
  4. 29.6 GB (= Backup und Reserve)

Diese Partitions-Daten sind auf dem RAID auf allen 4 Platten gespeichert und sind später in einem anderen DL380 Server gleichermaßen verfügbar und (hoffentlich) sofort bootfähig. Das hatte so mit den Mylex Controllern nie funktioniert, da waren die Partitions-Daten im Controller gespeichert.

 

Es ist fast schon makaber, daß Knoppix 4 aus 2005 die Partitionen alle 3 sauber erkennt, die Suse "10.2 install" wie auch die "10.2 live" version jedoch nicht. Die Suse 10.3 kann es jetzt offensichtlich wieder (dafür mit anderen Macken).

 

Stufe 02 - SSH Remote Zugang für putty vorbereiten

020.) Während der Erstkonfiguration nach dem obligatorischen "root" user (mit kurzem Passwort) einen beliebigen "arbeits-user" zum Beispiel "dummylogin" zum Einloggen als "NICHT root" !! anlegen, das remote login per ssh für den user "root" wird später wieder abgeschaltet !!

 

Anstelle der automatischen DHCP IP Nummer sofort eine statische IP Nummer, eine NetzMaske samt Nameserver und das Gateway einstellen und prüfen.

 

021.) dazu mit YAST dann (einzeln) mc, netdate, iftop, less phpmyadmin prüfen bzw. jetzt installieren, gcc müsste bereits dabei sein, wurde weiter oben aktiviert !!!

ACHTUNG: snmp 5.4.1 sollte man jetzt installieren können, ältere SNMP Versionen gingen nie richtig (das brauchen wir für die HP SNMP Gesundheits-Agents).

 

022.) Immer noch an der DL380 Console mit yast in der Firewall ssh freigeben und auch in yast bei Ihrem "Dummy User" die sshd Funktion über den Experten modus aktivieren, sonst kommen Sie mit putty nicht rein.

 

025.) Mit dem joe oder vi (beide müssen installiert sein) die Datei /etc/ssh/sshd_config editieren !! (also nicht ssh_conf)

 

  • Port 22 - freigeben und
  • Protocol 2 freigeben
  • PermitRootLogin=no (das müssen Sie explizit ändern)

 

alles andere so lassen oder vom backup holen !!

 

026.) dann in /etc/init.d verzweigen und dann ./sshd restart

Besser ist es, den Server hier testweise mit reboot neu zu starten

 

027.) Jetzt erst über putty remote auf den Server drauf gehen, es muss jetzt funktionieren, wenn nicht, "Preferred SSH proticol version" = 2 links im putty Menü bei SSH einstellen.

(Nach erfolgten Login-Test den lauten Server vom lokalen Install-Platz in den Server- oder Test-Raum unterbringen)

Unter root ist der Server jetzt nicht mehr von aussen erreichbar, darum über den Dummy- oder "arbeitsuser" einloggen.

 

Mit "su -" wechseln Sie von Ihrem "Dummy User" (der ja nichts darf) in den root User, der jetzt alles darf. - Also aufpassen, jetzt wird es ernst.

Stufe 03 - Die Konfiguration handlich machen

030.) als root einloggen, im root Verzeichnis 2 neue Verzeichnisse für die neuen Partitionen/Laufwerke anlegen, bei uns sind das "vol2" und "bak-vol" und mit dem joe dann in der Zuordnungsdatei /etc/fstab die Laufwerke entsprechend neu "mappen" bzw. korrigieren wie in folgendem

Beispiel (für Suse 10.x):

logischer Name bzw. Verzeichnis <mount point> <type> <options> <dump><pass>
/dev/ida/c0d0p1 swap swap defaults 0 0
/dev/ida/c0d0p2 / ext3 acl,user_xattr 1 1
/dev/ida/c0d1p5 /vol2 ext3 acl,user_xattr 1 2
/dev/ida/c0d2p5 /bak-vol ext3 acl,user_xattr 1 2
proc /proc proc defaults 0 0
sysfs /sys sysfs noauto 0 0
debugfs /sys/kernel/debug debugfs noauto 0 0
devpts /dev/pts devpts mode=0620,gid=5 0 0
/dev/fd0 /media/floppy auto noauto,user,sync 0 0

Achten Sie darauf, daß Sie nichts anderes verändern als /dev/ida/c0d1p5 und /dev/ida/c0d2p5 !! Diese Zuordnung wird erst nach dem Restart gültig.

 

031.) unseren login text bei motd (mesage of today) alles in /etc/motd , evtl korrigieren

Beispiel:

=====================================================================

Du bist auf dem wwwxx.yyy.de TYPO3 Test Server von IPW eingeloggt.

=               =============

Dieser Server steht im xxxx Data Keller !!! Also keinen Unsinn machen.

=

= Proliant mit 2 x 933er CPU mit 2 Giga SDRAM und 4 x 36 Gig SCSI

=====================================================================

 

032.) unsere prompt Sequenz steht in etc/profile ganz am Ende

Beispiel:

export PS1="\[\e[0;32m\][www14.ipw.net - \u] \w \$ "

 

033.) in /etc/ die datei bash.bashrc.local einfügen oder kopieren wegen der einfachsten shortcuts d und cls

alias d='ls -F'

alias cls='clear'

 

Stufe 04 - Reboot Test

040.) hier sicherheitshalber ein reboot - es muss immer noch gehen, daß der Server ganz alleine und ohne Eingriff komplett hoch fährt.

 

041.) jetzt zuerst unsere beiden neuen (Arbeits- und Daten-) Volumen 2 und 3 über die neuen Verzeichnisse überprüfen

am besten mit "df -m"

Beispiel von unseremServer:

Filesystem           1M-blocks      Used Available Use% Mounted on

  • /dev/ida/c0d0p2          10756      1353      8857  14% /
  • udev                             506         1       506       1% /dev
  • /dev/ida/c0d2p5          29928       173     28235   1% /bak-vol
  • /dev/ida/c0d1p5          59845       181     56624   1% /vol2

-

042.) Die Server-Zeit

Mit "netdate time.fu-berlin.de" die Zeit stellen - jetzt die Zeit ins Cmos des Servers schreiben mit "hwclock --systohc", sonst wird es vergessen.


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