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Januar 2019 - opensuse - es gibt Erfeuliches zu berichten

Nach über 25 Jahren "suse" oder "opensuse" weiß "Mann", daß die jeweilige xx.1 und xx.2 Version fast immer oder zu oft nicht richtig funktionierte. Mal ging der ftp-Server nicht mehr oder die Netzwerk Konfiguration hatte Macken. Irgendetwas ging immer nicht.

Also möglichst die jeweils letzte opensuse 12.3 oder 13.3 einer Generation oder wie jetzt bei uns die opensuse 42.3 installieren bzw. nutzen. Und das hat geklappt. Also die opensuse 12.3 lief hervorragend, die 13.3 auch und jetzt sogar die 42.3 (also eigentlich die 14.3 - weil es inzwischen mit Version 15 weiter geht).
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Nur zwei Programmzeilen als "root" ausführen

In einem opensuse Forum gefunden, es ist ganz einfach :

im Verzeichnis der Repositories (/etc/zypp/repos.d/) müssen die Repo-Namen geändert werden - zum Bespiel von

von 13.1 auf 42.3 und das geht so :

sed -i 's/13\.1/42.3/g' /etc/zypp/repos.d/*

oder von 42.1 nach 42.3

sed -i 's/42\.1/42.3/g' /etc/zypp/repos.d/*

Man kann diese Zeile je nach alter Version anpassen.

Ich mache auf jeden Fall vorher ein "ping" auf opensuse.com oder suse.de, einfach als Test, ob der Server erreichbar ist und ob die Antwortzeit akzeptabel ist.

Die zweite Kommandozeile sieht dann so aus

zypper clean -a && zypper dup

und von nun an läuft alles vollautomatisch ab und es läuft eine Menge ab, viele viele Seiten laufen da am Bildschirm durch.
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Ein "Distributionsupdate" von 13.3 auf Leap 42.3

Nach vielen Warnungen und Unkenrufen bezüglich der "Distributionsaktualisierungen" habe ich es an einer unproblematischen lokalen VirtualBox DOM 0 ausprobiert. Also keine lebensnotwendigen Anwendungsprogramme und keine grafische Oberfläche wie KDM oder GNOME, sondern nur der icewm und X11 waren installiert und natürlich der Virtualbox- Manger für opensuse 13.1.

Facit : Es dauert etwas über 30 Minuten auch mit DSL 50.000 und 4 CPUs a 3,2 GHz. Und es war unproblematisch, weil ich an der Tastaur direkt vor dem PC saß.

Die Installation hatte keine Unterbrechung - also die Netzwerktreiber haben auf Anhieb funktioniert und nach einem Kaltstart war alles wieder da. Das war mustergültig und erfreulich. Denn jetzt geht es weiter.
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Gleich danach ein Update von 13.1 auf 42.3 unseres DNS Servers

Das war dann schon eher heikel, weil der DNS- (bind) Server in aktuellem Betrieb ist und im Rechnzentrum als VM unter XEN läuft. Doch hier war es doch nicht so gefährlich, weil ich über die HP/Compaq iLo Fernconsole immer auf jede VM quasi als lokaler Admin drauf zu greifen kann. Also wenn das Update doch mißlingt - wegen der virtuellen Netzwerkkarte unter XEN, kann ich mir helfen.

Auch hier hatte es erreulich problemlos funktioniert, weil auf diesem DNS-Server außer dem DNS-bind Job nichts weiter laufen muß.
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Und gleich weiter mit unserem "sendmail" Server

Auf dem laufenden "sendmail" Server samt "webmin" 1.81 war bereits die opensuse 42.1 Version drauf und das Update auf 42.3 folgte als nächstes.

Zeitbedarf war wieder etwa 20 bis 30 Minuten, je nach Tageszeit. Auch hier ist alles durchgelaufen und ohne viel zu testen hatte ich als "root" ein "reboot" eingetippt. Auch dieser Server kam völlig unproblematisch innerhalb von wenigen Sekunden wieder hoch - und der sendmail Server empfing sofort wieder die Mails von draußen.
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