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Das ist der rudimentäre Anfang - die einzelnen Textblöcke sind noch unsortiert und unstrukturiert !!

Nov. 2010 - Die Trekstor e-TRAYz RAID1 Box

Warum Trekstor NAS mit Raid1 ? Bei uns ist bislang nur eine unserer 5 Buffalo Linkstation Live NAS Server abgestürzt. Leider war das die Falsche, nämlich die mit den ganzen ISO Images unserer Arbeits CDs und DVDs. Das damalige Backup wurde irrtümlich ein paar wenige Tage vorher für andere Zwecke mißverwendet. Das war ganz großer Mist.

Also nichts geht über ein RAID System, selbst wenn es "nur" ein gespiegeltes RAID1 ist. Und hier gibt es jetzt enorm preiswerte Geräte, sogenannte Boxen, es sind aber lowcost Varianten.

Eine davon ist diese Trekstor e-Trayz Box, eine andere ist die Netgear Box und auch von Buffalo gibt es solche Boxen mit sehr großen redundanten Platten.

Gleich ein paar Besonderheiten der Firmware 1.0.5-official

Mit Opera 9.xx geht das Webinterface erst sehr sehr langsam, dann gar nicht mehr. Mit Morzilla 3.5 oder Netscape 9 geht die Update Funktion für die Firmware von 1.0.5 auf 1.0.7 überhaupt nicht. Ein Endlos-Loop fängt an. Das ist schon sehr bescheiden und lange nicht mehr zeitgemäß. Also benutzen wir den IE6 !! (aus 2000). Das ist natürlich ein arger Klimmzug. Besser ist, Sie laden sich gleich die 2MB Install-Version 1.0.7 runter und installieren unter Windows 2K/XP aus diesem .exe File heraus.

Update 1.0.5 auf 1.0.7 funktioniert nicht.

Es geht nicht, auch nicht mit dem IE6, daher neue Platten nicht von der CD sondern gleich die aus dem Web geladene Version 1.0.7 (den Install.exe) unter Windows auf die leeren Platten installieren, das hatte dann funktioniert.

Die Crux mit dem Stromverbrauch

Wie bereits in einem Forum gelesen, das separate externe Netzteil ist billiger uralter technologischer Müll. Nur in der Steckdose und ohne die Box angesteckt und schon sind 9 bis 11 Watt unterwegs. Beim Starten verbraucht die Box kurz bis zu 50 Watt, später sind es im Leerlauf immer noch 29 Watt mit 2 Platten, eine Seagate ST3500630AS 500 Gig und eine WD WDC-WD5000AAVS 500 Gig (es sind unsere Testplatten).

Mit den beiden ganz neuen (Produktionsdatum Mai 2010) Hitachi TB PLatten sind es 24 Watt Dauer-Betrieb. (3.5" Hitachi 1 TB - HDS721010CLA332 7200/m 32MB zu je 44.72 Euro !!!!) Ich habe übrigens gleich 3 Stück davon gekauft, sicher ist sicher.

Die Highlights - Das ALU Profilgehäuse.

Sind die Buffalo Boxen recht simpel mit Platikhalbschalen aufgebaut, ist die Trekstor Box fast schon ein "Atomschutzbunker" mit einem sehr robusten rundherum schwarz eloxoerten Strangprofil als Gehäuse. Die innere Verrippung ist fast schon übertrieben robust, das hält auch den obligatorischen UPS Falltest (United Parcel Service Test aus 2m Höhe) aus.

Das "Mainboard ist hochoptimiert. Auf der einen Seite befinden sich die Anschlüsse nach außen, auf der anderen Seite die beiden SATA Buchsen nach innen. Im Vergleich zur Buffalo Linkstation Box (siehe im Menü weiter oben) ist das wieder eine Nummer besser. Bei uns sind die beiden SATA Platten mit einem Stück Pappe leicht festgeklemmt.

Die 5 Leuchtdioden sind per Kabel nach vorne auf die Frontseite geführt. Im Gegensatz zur Buffalo Box ist der (Software-) An-Aus Schalter der gesamten Box hinten auf dem Motherboard und nicht vorne, auch eine Lösung. Die Stromversorgung durch das externe Netzteil bleibt mit 9 Watt bestehen !!

Frühes Wissen aus dem Web - Links:

Die CPU ist lahm !!! etwa 183 MHz

[1:~]$ cat /proc/cpuinfo
Processor       : ARM926EJ-S rev 5 (v5l)
BogoMIPS        : 183.09
Features        : swp half thumb fastmult edsp java
CPU implementer : 0x41
CPU architecture: 5TEJ
CPU variant     : 0x0
CPU part        : 0x926
CPU revision    : 5
Cache type      : write-back
Cache clean     : cp15 c7 ops
Cache lockdown  : format C
Cache format    : Harvard
I size          : 32768
I assoc         : 4
I line length   : 32
I sets          : 256
D size          : 32768
D assoc         : 4
D line length   : 32
D sets          : 256

Hardware        : Oxsemi NAS
Revision        : 0000
Serial          : 00000b6510f2ad80
[2:~]$

Erster Einblick in das Linux mit WINSCP

Mit putty kommt man sofort über SSH rein, ohne wie bei der Buffalo Linkstation mit Tricks die Backdor öffnen zu müssen. Ändert man im Webinterface das Passwort des sysadmin auf xxxyyyzzz, so ist das gleichermassen auch schon für den SSH root Zugang geschehen.

Mit dem winscp bekomt man dann auch die Verzeichnis Struktur übersichtlich angezeigt. Eigentlich möchte ich nur erst mal den "joe" und den "mc", den Midnight-Commaner und "htop" sowie "iftop" installieren. Die gibt es für die Buffalo Box auch bereits.

Was ist auf der Platte drauf ? "df" zeigt es an.
$ df
Filesystem            Size  Used Avail Use% Mounted on
/dev/md0              1.9G  759M  1.1G  42% /
/dev/md2              464G  8.4M  464G   1% /home


Meine Ergänzungen auf Linux Ebene:

in /etc/profile habe ich am Ende ergänzt

export PS1="\[\e[0;32m\][TrSt-e-Tray-IP20 - \u] \w \$ "

gefunden unter forum.xtreamer.net/topic/4922-installing-ipkg-mc-midnight-commander/

Thought it would be helpfull to have MC running in ssh, do a sudo bash to get access rights for /opt

# cd /opt
# mkdir tmp
# cd tmp
# wget ipkg.nslu2-linux.org/feeds/optware/cs08q1armel/cross/unstable/ipkg-opt_0.99.163-10_arm.ipk
# tar -xOvzf ipkg-opt_*_arm.ipk ./data.tar.gz | tar -C / -xzvf -
# mkdir -p /opt/etc/ipkg
# echo "src cross ipkg.nslu2-linux.org/feeds/optware/cs08q1armel/cross/unstable" > /opt/etc/ipkg/armel-feed.conf
# echo "src native ipkg.nslu2-linux.org/feeds/optware/cs08q1armel/native/unstable" >> /opt/etc/ipkg/armel-feed.conf

also bis hierher alles super: Successfully terminated.

# /opt/bin/ipkg update

# /opt/bin/ipkg install mc This is the midnight commander
# /opt/bin/ipkg install htop This is a better "top" program
# /opt/bin/ipkg install unrar
# /opt/bin/ipkg install zip
# /opt/bin/ipkg install iftop
# /opt/bin/ipkg install joe This is a simple wordstar compatible editor beside vi


Configuring joe
Configuring termcap
Successfully terminated.
es hatte funktioniert !! super.

"You can later run mc from /opt/bin" - das ist Käse, das muss natürlich alles in einen der Pfade rein !!!

In /etc/profile wird in der Zeile path: noch hinzugefügt: /opt/bin:
Dann ist das System erstmal rund.

Doch etwas schwach auf der Brust

Die 370 MHz ARM CPU tut fast nichts beim Rebuild einer 1TB Platte und dafür braucht das System sehr sehr lange.
Während des Rebuilds geht der "mc" im "putty Fenster" sehr schleppend. Anscheinend werden die Raid1 Ressourcen anderweitig "verbraten".

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