Sie sind hier : Homepage →  Die Buffalo NAS Box

Juni 2008 - Ein Buffalo Linux NAS Server vom Typ
"LinkStation LS Live" Type HS-DHGL muß her.

Um mal schnell und vor allen während des Tages nahezu nebenbei wichtige Dateien vorübergehend zu sichern, bietet sich ein moderner kleiner NAS (neudeutsch= network attached storage) Server an. Diese Server gibt es inzwischen für sehr wenig Geld und da passen 500 oder 750 (und mehr) Gigabyte drauf.

Daß das keine Langzeitarchivierung ist, sollte Jedem selbstverständlich sein, aber als kurzfristige Reserve für aus Versehen gelöschte Dateien ist solch ein Server sehr gut geeignet. Wir haben daher solch ein Teil gekauft. Prinzipiell ist es besser als eine USB Platte, die ja immer an irgend einem dedizierten PC dran hängen müsste und auch irgendwie mal "verschwinden" könnte.

Unglaublich, jetzt nur noch 139.-Euro

Update vom 8.7.2008 :

Die Link Station Live HS-DHGL 500 kostet nur noch 139.-Euro im Promarkt Wiesbaden zum Beispiel. Also alle ebay "Sonder !!-" Preise von 189.- und 209.- Euro sind absolut überteuert.

 

Und ruckzuck haben wir jetzt schon drei Linkstation Live, nein, sogar schon 4 Stück, (Stand Dez. 2009 sind es bereits 8 Stück mit nachgekauften 1 Tera Platten und schnellerer LS Pro Firmware).

Zuerst mal die Randbedingungen ....

Die Firma Buffalo ist nach unserem Wissen eine von vielen (reinen?) Vertriebsfirmen, die diese NAS Server "irgendwo" entwickeln (lassen) und "irgendwo" in China produzieren lassen und die Software "irgendwo" auf der Welt zusammenbauen lassen.

 

Natürlich hat Buffalo keine besonderen Intentionen (und unterstützt das auch nur bedingt bzw. wegen der GPL zwangsweise), irgendwen in die "Eingeweide" des NAS Servers hinein blicken zu lassen. Alles sollte über das Web-Interface und den WIN 32 Explorer (oder MAC oder Unix-Programme) geschehen. Doch Buffalo hat die "Boot-Teile" sowie die Quellen offen verfügbar im Internet auf der japanischen Buffalo-Seite. Man muß nur etwas suchen, dann kommt man dahinter.

 

Das mit dem Reingucken sehen wir EDV- bzw. Linux- "Menschen" (und viele Andere) natürlich ganz anders. Wir wollen nämlich schon wissen, auf was wir uns da einlassen. Erstens ist die Hardware erstaunlich fähig und flexibel (und preiswert) und dann kommt unweigerlich die Frage nach der Sicherheit mit den aufgespielten Daten.

 

So haben wir den Einblick in unseren neuen NAS Server ausprobiert.
.

Achtung: aufpassen !! es gibt auch noch alte LinkStation live Boxen in ebay !! Hier sprechen wir nur über die Version 2 !!

Und die alten (Version 1) haben eine schwarze Rückwand mit dem Netzanschluss seitlich in der Mitte. Die neue LS live hat die Netzbuchse auf der Rückseite ganz oben rechts und die Rückwand ist ein silbernes Blech.

Die CPU schleicht nur mit 266 MHz

[Buffalo-NAS-Serv- root] ~ $ cat /proc/cpuinfo
Processor       : ARM926EJ-Sid(wb) rev 0 (v5l)
BogoMIPS        : 266.24
Features        : swp half thumb fastmult edsp java
CPU implementer : 0x41
CPU architecture: 5TEJ
CPU variant     : 0x0
CPU part        : 0x926
CPU revision    : 0
Cache type      : write-back
Cache clean     : cp15 c7 ops
Cache lockdown  : format C
Cache format    : Harvard
I size          : 32768
I assoc         : 1
I line length   : 32
I sets          : 1024
D size          : 32768
D assoc         : 1
D line length   : 32
D sets          : 1024

Hardware        : MV-88fxx81
Revision        : 0000
Serial          : 0000000000000000
[Buffalo-NAS-Serv- root] ~ $

Ab hier nennen wir die Linkstation Live nur noch "LS"

Ein Grundgesetz:
Jede Linux "Box" muss man per ssh-"putty" sicher konfigurieren können.

Unser Buffalo NAS Server hat (laut Internet) einen 400 MHz Arm9 Prozessor, der eigentlich für sogenannte embedded Systeme konzipiert war/ist. Dafür gibt es mehrere Linux Kompilationen, von denen sich Buffalo eine eigene zusammen gebaut hat (oder eine ausgesucht hat). Worauf die basiert, ist noch nicht ganz raus, vermutlich wurde die in Indien oder China zusammen gebaut.

 

Dieses Linux basiert auf dem zur Zeit aktuellen 2.6er Kernel und es funktioniert.

Viele Käufer wollen mehr aus dem Server machen

und/oder die internen Qualitäten nutzen. Ich möchte zum Beispiel mit dem "MC" (Midnight Commander) direkt auf dem System Dateien umbenennen, aufräumen und umkopieren oder sogar (auch rekursiv) löschen können, und zwar immer so, wie ich es möchte, schnell und sicher. Andere wollen den Apache Webserver für zusätzliche private interne Informationen nutzen. Es gibt noch weitere vielfältige Ideen, was damit alles machbar sein könnte.

 

Der Vorteil, solch ein NAS Server ist sehr klein und braucht auch nur ca. 22 Watt mit 400 MHz und seinen absolut gigantischen (bis zu) 1 Terabyte Platz.

Jetzt geht es los mit den Interna.
Hier die Themen, die noch kommen :

  • Telnet muss abgeschaltet werden können, für immer.
  • SSH muss aktiviert werden, für immer.
  • Dann brauche ich den MC, den Joe, wget und ipkg.
  • Erfreulich wären auch iftop und htop
  • Die Environment Variablen müssen korrigiert werden.
  • z.B. TERM=xterm ist überall Standard

Nach oben

Startseite - © 2003/2014 - all Copyrights by RDE Consult Gert Redlich - 65191 Wiesbaden - zum Telefon -