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Die ersten 2 neuen Server mit xen und opensuse 12.3

Oktober 2014 - Nach langem Mühen hat sich herausgestellt, die opensuse Version 13.1 ist (aktuell und seit Monaten) als xen DOM 0 "ungeeignet" (vorsichtige Umschreibung für absolut "unbrauchbar"). Diese Version funktioniert nicht auf professionellen HP Proliant DL385 G5 Servern. Das ist nach 9 Monaten 13.1 Release ein ganz schwaches Bild, denn die opensuse Version 12.3 "tut" es - auf genau den gleichen Servern - mit der 12.3 64bit NET-CD from "scratch" -  also ohne irgendwelche Tricks - fast genau so wie gewünscht. - Aber dafür hat die 12.3 wieder eine andere aber kleine (iLO2-Grafik-) Macke.

Wichtig: Auch das Update auf die aktuelle libvirt Version 1.2.8 (was immer das für Vorteile bringen sollte) und auf die xen-tools Version 4.4 hilft nichts, es geht nicht. Die Management-Tools zur Erzeugung neuer virtueller Maschinen (DOM U Gäste) funktionieren nicht. Die Fehler sind auch mit stundenlangem googlen nicht zu ergründen. Es muß an dem (veränderten) DOM 0 Handling der Netzwerkkarten irgendwo ganz tief drinnen liegen.

Also - jetzt geht es endlich mit der DOM 0 - aber mit der alten opensuse Version 12.3 !
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Kleine hilfeiche Tips für den DL385 G5

die 4 Ports der Reihe nach durchnummerieren

Ab der opensuse 13.1 Version werden die Netzwerkkarten automatisch mit logischen Namen versehen und in der udev Datei (bei den rules) resident eingetragen. Das kann man aber auch bereits bei der Version 12.3 von Hand machen (zum Beispiel Namen wie "eth1-onboard" oder "eth4-PCIe" vergeben) und es hilft sehr, wenn man die 8 Server-Platten eines ganzen Raid5 Systems vom Test-Server in einen neuen Produktions-Server einbaut bzw. austauscht. Die auf diese logischen Netzwerkkarten aufgesetzten "bridges" funktionieren auch nach einem Umzug sofort wieder. Ausführlich steht es auf dieser Seite.

Hintergrund ist, daß wir in unsere DL385 Server immer eine zweite PCIe Doppelnetzwerkkarte mit Intel Chipset ergänzen, sodaß dann 4 Netzwerkports für 4 Bridges zur Verfügung stehen.
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Die xen vm-Gäste mit opensuse 12.1, 12.2, 12.3 und 13.1

Auch wenn die DOM 0 (also das xen Virtualisierungs-Grundsystem) mit der Version 12.3 läuft, lassen sich die DOM U Gäste mit ziemlich allen Varianten von 11.3 über 12.1 und 13.3 und auch mit 13.1 betreiben.

Mit 8 Platten a 72 Giga bekommt man fast 500 Giga Platz

Natürlich gibt es inzwischen auch schon die 8 x 800 Gigabyte Server (für entsprechende Euroonen). Doch das jetzige reicht bei uns für 8 x 40 Giga und 4 x 20 Giga "logical volumes" für unsere "Gäste". Diese "logical Volumes" werden mit "HPs Smartstart" direkt auf dem HP Server eingerichtet und sind später für Linux völlig eigene Festplatten. Somit ist auf diesem Server Platz für 12 virtuelle Maschinen. Mehr geben die 32 Giga RAM nicht her. Auch die 8 Opteron Kerne mit 2,3 GigaHz bieten absolut ausreichende Leistung auch für anspruchsvolle CMS Systeme, DNS und ftp Server.

Das "Klonen" einer virtuellen Maschine funktioniert auch

Um Zeit (und Traffic) zu sparen, instalieren wir eine DOM U mit opensuse 13.1 (Minimalversion) als Mustervorlage mit DHCP Konfiguration auf der hintersten Platte und klonen dieses Muster je nach Bedarf auf die jeweilige Ziel Platte. Damit wird auch die dortige virtuelle Maschine mit dem gewünschten Namen eingerichtet und aktiviert. Daß ich dann später auf solch eine vorab geklonte Platte einen gesichterten opensuse 12.1 Gast drüber kopieren kann, ist in der Summe deutlich schneller, als alles von Hand immer wieder neu zu installieren.

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